Wir wurden nominiert

Erfolgreiche Gründer aus MV konnten sich 2009 um den mit 5000 Euro dotierten Existenzgründerpreis der OSTSEE-ZEITUNG bewerben. Mit der Auszeichnung würdigt die auflagenstärkste Regionalzeitung in Mecklenburg-Vorpommern seit 2003 herausragende Leistungen von Existenzgründern. Diese sollen den Unternehmergeist im Land fördern und anderen Mut machen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Ministerpräsident Erwin Sellering übernahm die Schirmherrschaft über den OZ-Existenzgründerpreis 2009. Zudem wurde der Sonderpreis „Mut zur Selbstständigkeit“ vergeben, der von der Creditreform Mecklenburg-Vorpommern und von der Decken KG gestiftet wurde.

 

Wir waren mit dabei und konnten Netzwerke knüpfen.

 

Hier erfahren Sie mehr.

 

http://www.ostsee-zeitung.de/rostock/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2604663

Wir empfehlen das Mikrodarlehen

Unser Gründungsvorhaben durften wir für einen Film, der im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Mecklenburg Vorpommern erstellt wurde, präsentieren.

 

http://www.gruender-mv.de/news/gruendertv/index.html?videoId=1254

Die Gründerinnen

Das Café in der Apotheke - Wismar TV

Die Löwenapotheke in der Bademutterstraße in Wismar - Seit 1645 gingen hier regelmäßig Menschen ein und aus, die Schmerzen aller Art plagten. Seit Juli 2007 geht man nun regelmäßig in die ehemalige Arzneiausgabe, um zu genießen. Doreen Heydenbluth und Doreen Rump eröffneten am 30. Juni ihr Café, übrigens das erste in Wismar, in dem es morgens duftet, denn die alte Löwenapotheke ist rauchfrei. Die beiden Unternehmerinnen, die Eine eigentlich Architektin, die Andere eigentlich Wirtschaftsjuristin, haben mit dem Café einen Grundstein gelegt, auf dem sie aufbauen wollen. Die Idee entstand aus einem schon länger gehegten, aber immer geheimen Wunsch. Die GSA, Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung, mit dem Hauptsitz in Schwerin hat u. a. die Aufgabe zu unterstützen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen durch Beratung von Existenzgründern. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds einen Fonds eingerichtet, aus dem Mikro-Darlehen für die Unterstützung von Gründern beantragt werden können Die GSA ist antragsannehmende- und prüfende Stelle. Die beiden Doreens haben sich für diese Fördermöglichkeit entschieden. Dieses Geld war notwendig, um anfangen zu können. Handel, kulturelle Plattformen für Musik, Lesungen, Seminare und Tagungsmöglichkeiten sind weiter geplant. Individuell gestaltete Rezepte, Kaffee- und Teespezialitäten, der Umgang und das Beziehen von Bioprodukten, Verantwortung auch gegenüber den Mitarbeitern – all das bedarf Fachwissen, Liebe zum Job und bedeutet viel, viel Arbeit, aber die scheint sich auszuzahlen. Doreen Heydenbluth und Doreen Rump haben mit ihrem Café Konzept eine Lücke gefüllt. Etwas Neues, etwas Anderes ist entstanden und das ist so wichtig für Wismar.

Lesebühne "WortReich" in Alter Löwenapotheke

Wismar Die Wismarer Lesebühne „WortReich“ geht in die dritte Runde. Am Sonntag, dem 3. August, heißt es ab 18 Uhr „Hoffnung.Los“ im Café Alte Löwenapotheke. In ihrem aktuellen Programm servieren die vier Literaten hoffnungsvolle Miniaturen (Hartmut Lüke), hoffnungslosen Lyrikterror (Steffen Czech), Märchen hoffentlich (Vera Doneck) sowie lose Betrachtungen (Alex Soho). Als Gast fungiert dieses Mal eine professionelle Hoffnungsträgerin: Jana Kunath, Leiterin einer Berliner Agentur für Schauspieler, Regisseure & Autoren, die eigene Texte zum Thema des Abends vorstellen wird. Musikalisch umrahmt der Wismarer Musiker Duncan O’Ceallaigh das Programm mit Keyboard und Hackbrett.

Ostsee-Zeitung 30. Juni 2007

Wismar Zwei Jungunternehmerinnen sind der Politik um Längen voraus – sie eröffnen ein Café für Nichtraucher und solche, die es werden wollen. „Das Haus ist doch viel zu schön, um es mit Raucherdunst zu verschandeln“, sind sich Doreen Heydenbluth (30) und Doreen Rump (34) einig. Die beiden Frauen mit dem gleichen Vornamen eröffnen in den Räumen der Löwenapotheke ihr erstes Café. „Ich hätte mir als Schwangere gewünscht, irgendwo ohne schlechtes Gewissen meinen Tee trinken zu können“, so Doreen Heydenbluth. Ihr kleiner Charly ist mittlerweile neun Monate alt, Doreen Rump hat eine siebenjährige Emma. „Für uns stand außer Frage, dass dies ein Nichtraucher-Café wird, es ist doch unangenehm, wenn man als Nichtraucher unter Rauchern sitzt.“ Für Kinder oder Schwangere sowieso.

Dabei sind die beiden Frauen echte Quereinsteiger, Doreen Heydenbluth ist Wirtschaftsjuristin und hat unter anderem bei der Deutschen Bahn als Personaltrainerin gearbeitet, Doreen Rump ist diplomierte Architektin in einem Wismarer Planungsbüro. Für beide ist die Idee des eigenen Cafés und der damit verbundenen Selbstständigkeit ein absoluter Traum, auch um dem Stress in ihren jetzigen Berufsfeldern zu entfliehen. Während die eine für den Businessplan, die Zahlen und Fakten zuständig war, übernahm die Architektin die Ausgestaltung der altehrwürdigen Räume.

Die Ideen haben sie zusammen: „Wir sprechen dieselbe Sprache, was diese Ideen angeht.“ Um sich weiter zu bilden im fremden Milieu haben sie Praktika und Schulungen gemacht, Kataloge gewälzt. „Wir haben gelernt, wie ein perfekter Kaffee zubereitet wird.“ Denn gerade beim Thema Genuss wollen sie keine Kompromisse eingehen. Kaffee aus der Wismarer Rösterei, Tee aus der Region, Sekt und Bier aus der Hansestadt – „das ist alles eine Wissenschaft für sich“!

 

Spende für Clown auf der Kinderkrebsstation

Wismar/Schwerin Dass lachen nicht nur glücklich, sondern im Zweifelsfalle auch gesund macht, wissen nicht nur Doreen Heydenbluth und Doreen Rump. Zur Eröffnung ihres Cafés „Alte Löwenapotheke“ wünschten sich die Freundinnen von den Gästen Spenden statt Blumen. „Wir möchten Freude schenken“, so ihr Aufruf zur Eröffnung. Die Spenden waren für den Clown auf der Kinderkrebsstation des Schweriner Krankenhauses gedacht. 550 Euro sind zusammengekommen. „Sogar meine Tochter Emma hat ihr Sparschwein geschlachtet, damit die Kinder einen Clown bekommen“, so Doreen Rump über ihre sechsjährige Tochter, die auch mit den Kindern des Wismarer Waldorfkindergartens die Schatztruhe für die Spenden bunt bemalt hat. Mittlerweile konnten die Jungunternehmerinnen die Spenden übergeben. Clown Fine alias Ines Vowinkel freute sich sehr, sie kann nun über den Sommer einmal die Woche im Krankenhaus für leuchtende Kinderaugen sorgen. „Ich bringe Freude, Ablenkung und auch ein bisschen Trost für die Kinder“, sagt die Clownsdame über ihre humorvolle Visite, „denn lachen macht gesund“.